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2012 Alles ändert sich…

mit der Zeit – auch dem Silcher-Chor stehen Veränderungen ins Haus. Vorboten des Wandels waren im Jahr 2012 schon deutlich auszumachen.

Es begann mit einer Ideensammlung zur Zukunft des Chors, was dann in die Bildung einer Arbeitsgruppe mündete, die mit der Aufgabe betraut wurde, Konzepte für die Zukunftsfähigkeit des Chors zu entwickeln. Schnell wurde klar, dass der Silcher-Chor sein musikalisches Angebot erweitern muss, um neues Publikum und neue Mitwirkende zu gewinnen. Für eine solche Angebotserweiterung gibt es zwei Möglichkeiten:
– neue, „modernere“ Chorsätze einstudieren und präsentieren, in Ergänzung zum bisherigen Repertoire,
– Gastchöre zu Konzerten einladen, die Varianten des Chorgesangs präsentieren, die der Silcher-Chor nicht anbietet.

Der Silcher-Chor hat sich nun entschieden, beide Wege zu beschreiten. Ein erster Versuch, sich mit neuartigen Chorsätzen zu beschäftigen, wird auf einem Chorseminar im Februar 2013 gestartet. Auf dem anderen Weg sind schon die ersten Schritte gegangen worden: Zum traditionellen Herbstkonzert 2012 wurde ein Jungendchor eingeladen. Und damit sind wir mitten in der Hauptaktivität des Chors gelandet: dem Singen.

Am 5. Mai nahm der Silcher-Chor mit 3 Liedern am Kreischorfest in Reppenstedt teil. Neben anderen fand der „Rosenwalzer“ besonderen Anklang.

Zum traditionellen Termin des Herbstkonzerts, dem ersten Wochenende im November, hatte der Chor sein Konzert unter das Motto „Tradition und junger Ton“ gestellt. Ein Experiment – ist doch das Repertoire des als Gastchor eingeladenen Jugendchors „Essenzen“ deutlich verschieden von dem traditionell ausgerichteten des Silcher-Chors. Die Begeisterung des Publikums, auch und vor allem bei den Beiträgen der „Essenzen“ zeigte, dass der Chor mit diesem Konzept auf dem richtigen Weg ist! Die Kombination von traditionellem Chorgesang und „Jungem Ton“ – frischen, modernen Stücken, „bewegt“ vorgetragen – scheint eine zukunftsfähige Konzertform zu sein! Die Pauluskirche war für das Konzert ein akustisch geeigneter Rahmen, in dem auch die neu einstudierte „Serenade“ von Fr. Kücken gut zur Geltung kam.

Zum Ausklang des Jahres gab es dann wieder Traditionelles: Das Adventssingen am Weihnachtsmarkt und der Gastauftritt beim Weihnachtskonzert des Augustus-Chors. Zwar war der Chor beim Auftritt in der Nicolaikirche krankheitsbedingt stark dezimiert, aber dennoch gelang auch mit den neu einstudierten Beiträgen eine eindrucksvolle Präsentation.

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