wenn man nicht weiß wohin damit

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Und jetzt proben sie wieder….

 

Eifrig ist der Lüneburger Silcher-Chor dabei, das Konzertprogramm für 2019 einzustudieren. Die Liedauswahl reicht dabei von getragen bis flott, von traditionell bis modern, Shantys finden sich ebenso wie Opernmelodien, und vertreten sind Melodien aus unterschiedlichen Ländern und Regionen. Also: ein abwechslungsreiches Programm, das unter dem Titel „Die Ilmenauten“ auf die Bühne kommen wird, und zwar am 27. April 2019 in der Musikschule Lüneburg, sowie am 23. Juni 2019 in der Heinrich-Osterwold-Halle in Lauenburg. Dieses Mal müssen jedoch nicht nur die Lieder einstudiert werden, sondern auch der Ablauf der Veranstaltung soll vom Chor gestaltet werden – eine ganz neue Herausforderung! So viel sei schon verraten: die Sache hat irgendwie mit einem Ostsee-Törn zu tun.

Lassen Sie sich überraschen – und lassen Sie sich „Die Ilmenauten“ nicht entgehen!

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Lüneburger Erklärung der Vielen

Die „Erklärung der Vielen“, die landauf, landab von Kulturschaffenden in regionalen Erklärungen bekannt gemacht wird, ist ein Appell für die Freiheit von Kunst und Kultur. Wir erleben heute, dass dieses Grundrecht durch rechte Populisten in Frage gestellt wird. Diese versuchen festzulegen, was denn im Rahmen der Kunst zulässig sein sollte und was nicht. Solche Zeiten der Abhängigkeit künstlerischen Schaffens von politischen Vorgaben hatten wir schon in unserem Land, und das soll nicht wieder geschehen!
Auch die Musik und ihre Präsentation sind ein Teil des kulturellen und künstlerischen Lebens. Daher hat sich der Silcher-Chor dieser Erklärung angeschlossen. Die Bestrebung der Erklärung ist nicht gegen irgend jemanden gerichtet, sondern sie stellt fest, dass Kunst und Kultur sich nur in einer freien Gesellschaft entfalten können und daher keinen Weisungen von irgendeiner Seite unterliegen dürfen.

Die Erklärung ist hier im Wortlaut wiedergegeben:

Lüneburger Erklärung der Vielen
Kunst schafft einen Raum zur Veränderung der Welt

 

Als Aktive der Kulturlandschaft in Deutschland stehen wir nicht über den Dingen, sondern auf einem Boden, von dem aus die größten Staatsverbrechen der Menschheitsgeschichte begangen wurden. In diesem Land wurde schon einmal Kunst als entartet diffamiert und Kultur flächendeckend zu Propagandazwecken missbraucht. Millionen Menschen wurden ermordet oder gingen ins Exil, unter ihnen auch viele Künstler*innen.

Heute begreifen wir die Kunst und ihre Einrichtungen, die Museen, Theater, Kino, Konzertsäle, Ateliers, Clubs und urbanen Orte als offene Räume, die Vielen gehören.

Unsere Gesellschaft ist eine plurale Versammlung. Viele unterschiedliche Interessen treffen aufeinander und finden sich oft im Dazwischen. Demokratie muss täglich neu verhandelt werden – aber immer unter einer Voraussetzung: Es geht um Alle, um jede*n Einzelne*n als Wesen der vielen Möglichkeiten!

Der rechte Populismus, der die Kultureinrichtungen als Akteure dieser gesellschaftlichen Vision angreift, steht der Kunst der Vielen feindselig gegenüber. Rechte Gruppierungen und Parteien stören Veranstaltungen, wollen in Spielpläne eingreifen, polemisieren gegen die Freiheit der Kunst und arbeiten an einer Renationalisierung der Kultur.

Ihr verächtlicher Umgang mit Menschen auf der Flucht, mit engagierten Künstler*innen, mit allen Andersdenkenden verrät, wie sie mit der Gesellschaft umzugehen gedenken, sobald sich die Machtverhältnisse zu ihren Gunsten verändern würden.

Wir als Unterzeichnende der Lüneburger Kultureinrichtungen, -initiativen und -vereine und ihrer Interessensverbände begegnen diesen Versuchen mit einer klaren Haltung:

• Die unterzeichnenden Kunst- und Kulturinstitutionen –initiativen und -vereine führen den offenen, aufklärenden, kritischen Dialog über rechte Strategien. Sie gestalten diesen Dialog mit Mitwirkenden und dem Publikum in der Überzeugung, dass die Beteiligten den Auftrag haben, unsere Gesellschaft als eine demokratische fortzuentwickeln.
• Alle Unterzeichnenden bieten kein Podium für völkisch-nationalistische Propaganda.
• Wir wehren die illegitimen Versuche der Rechtsnationalen ab, Kulturveranstaltungen für ihre Zwecke zu instrumentalisieren.
• Wir verbinden uns solidarisch mit Menschen, die durch eine rechtsextreme Politik immer weiter an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden.

Solidarität statt Privilegien. Es geht um Alle. Die Kunst bleibt frei!

 

 

 

Selbstverpflichtung

 

    1. Als Unterzeichner*innen sind Kultureinrichtungen, Kunstinstitutionen, Theater, Museen und ihre Interessensvertretungen oder Verbände angefragt.
    2. Mit der Unterzeichnung erklären sich die Leitungspersonen oder das Leitungsteam bereit, den Text der Erklärung innerhalb der eigenen Organisation unter Mitarbeiter*innen, Ensemblemitgliedern, Kurator*innen, Publikum und Besucher*innen bekannt zu machen und zur Diskussion zu stellen.
    3. Die Erklärung wird auf der Internetseite, im Programmheft, als Aushang im Foyer uvm. veröffentlicht.
    4. Die unterzeichnenden Kultureinrichtungen werden auf der Homepage www.dievielen.de sichtbar gemacht. Eine Verlinkung ist gewünscht.
    5. Die golden–glitzernde Rettungsdecke, das Symbol der Vielen, kann je nach Corporate Design der Einrichtung Anwendung im Zusammenhang mit der Erklärung finden – ob als Fahne, Layout-Hintergrund, als Icon oder golden-glänzend hinterlegte Schrift.
    6. Die Unterzeichnenden bereiten Informationsveranstaltungen, Gespräche und Aktivitäten im Sinne der vier Handlungsebenen der Erklärung vor, die Termine werden gemeinsam über www.dievielen.de kommuniziert.
    7. Im Rahmen der eigenen Pressearbeit und einer zentralen Pressekonferenz werden die Erklärung und die Kampagne mit Stichtag zum 1. Februar 2019 veröffentlicht. Aktionen zum Kampagnenstart wie das Hissen der goldenen Rettungsdecken an
      den Kulturorten, erste Informationsveranstaltungen, Lesungen uvm. werden selbstständig realisiert und gemeinsam koordiniert.
    8. Die Kampagne zur Erklärung der Vielen hat einen regionalen Charakter und wird über regionale Zusammenschlüsse von Kultureinrichtungen als „Lüneburger, Hamburger, Kölner, Dresdener uvm. Erklärung der Vielen“ bundesweit verbreitet.
    9. Neben den unterzeichnenden Kultureinrichtungen können ab dem Tag der Erstveröffentlichung in einer Region (in Lüneburg zum 1. Februar 2019) auch Einzelpersonen und Künstler*innengruppen ihre Zustimmung als Unterstützende per Mail an unterstuetzung@dievielen.de erklären. (Kultureinrichtungen können sich als Unterzeichnende natürlich auch noch nach dem 1. Februar 2019 mit der Erklärung verbinden unter erklaerung@dievielen.de.)
    10. Die unterzeichnenden Einrichtungen beteiligen sich nach ihren Möglichkeiten aktiv an einer bundesweiten Kampagne mit Aktionstagen, Dialogforen und der Mobilisierung zu einer „Glänzenden Demonstration der Kunst und Kultur – Solidarität statt Privilegien. Es geht um Alle. Die Kunst bleibt frei!“ in Berlin zum Mai 2019 (voraussichtlich Samstag, den 18. Mai 2019)
    11. Die Unterzeichnenden verpflichten sich zu gegenseitiger Solidarität mit Kultureinrichtungen und Akteur*innen der Künste, die durch Hetze und Schmähungen unter Druck gesetzt werden.
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17, 18 … 66, 67

Nein, das ist nicht das „Reiz-Schema“ einer neuen Skat-Variante. Es ist lediglich der Titel eines Kurzberichts über die Jahre 2017 und 2018 im Lüneburger Silcher-Chor, in denen der Chor 66 bzw. 67 Jahre alt war.
In beiden Jahren waren wir „chorisch“ recht aktiv, auch wenn wir das für den Herbst 2018 vorgesehene Konzert auf das Frühjahr 2018 verschoben haben. Dass wir 2017 auf 66 Jahre Silcher-Chor zurückblicken konnten, haben wir für den Titel des Konzerts verwendet (Mit 66 Jahren…..) und auch das passende Lied von Udo Jürgens vorgetragen. Zudem haben wir musikalische einiges Neue versucht, was unterschiedlich gut gelang. Unser Auftritt in Bienenbüttel im Rahmen der Reihe „Musik im Kreis“ war rundum gut, und ebenso gut kam unser adventliches Konzert in Deutsch Evern an. Und danach haben wir, wie es inzwischen schon zur Tradition geworden ist, unser vorweihnachtliches Singen in der Pauluskirche veranstaltet, dieses Mal am Vorabend des 3. Advent.
Über die „Herbsttour mit Damen“ nach Hameln ist an dieser Stelle schon berichtet worden, und zudem hatte Sangesbruder Harry Soltwisch eine Frühlingsfahrt nach HH organisiert, die allseits sehr gelobt wurde.
2018 begann auftrittsmäßig im Juni mit der Teilnahme am Jubiläumskonzert des Gemischten Chors Reppenstedt. Für diesen Auftritt war die Chorleiterin Anka Fiedler verhindert, Ehrenchorleiter Egon Kretzer wollte uns vertretungsmäßig übernehmen und verletzte sich beim Tennis – und so sprang Kreis-Chorleiterin Monika Grade ein. Wir ahnten damals noch nicht, dass sie damit zwar zum ersten, aber beileibe nicht zum einzigen Mal den Silche-Chor leiten würde. Die Zusammenarbeit mit ihr klappte auf Anhieb, und so ernteten wir viel Applaus (auch wenn wir nur 17(!) Sänger auf die Bühne brachten!).
Ein Auftritt im August in der Kurhalle von Bad Bevensen stand unter keinem günstigen Stern. Die meisten Sänger gerieten bei der Anfahrt in einen Stau, und so entstand Hektik und Unruhe, die sich auf die Qualität des Auftritts ungünstig auswirkte.
Zweimal nahm der Chor beim „Lüneburger Chorseptember“ mit Auftritten teil: am 2. September auf der Bühne im Glockenhof, und am 15. September beim Konzert MAGNIFICAT in St. Michaelis.
Da einfach keine rechte Bindung zwischen Chorleitung und Chor aufkommen wollte, entschloss sich der Chor trotz einiger „Bauchschmerzen“, einen Wechsel in der Chorleitung durchzuführen. Monika Grade ist seit Mitte September die „Frau vorm Silcher-Chor“. Mit ihr veranstaltete der Chor am Samstag vor dem 4. Advent das Singen in der Paulus-Kirche.
3 ehemaligen Sängern sangen wir zum letzten Geleit: Willi Rieckmann, Horst Meyer und Georg Stockinger (2x von Egon Kretzer, 1x von Monika Grade dirigiert).
Eisbein gab es im Februar erstmal im Brauhaus Nolte, Grillen erstmals auf der Terrasse des „Vitallissimo“ (MTV-Vereinsheim), und die auf einen Tag geschrumpfte Herbsttour ging zu Airbus nach Finkenwerder und zum Kaffee ins Alte Land. Und wie jedes Jahr schloss die Weihnachtsfeier mit Grünkohl das Chorjahr ab.

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Bekannt auch in USA

Kürzlich erreichte den Chor eine unübliche Anfrage per Mail. Drei  Damen aus Reading/Pennsylvania wollten Lüneburg besuchen und fragten nun an, ob sie einen Probenabend des Silcher-Chors besuchen könnten und – ob wir vielleicht dann mit ihnen gemeinsam ein paar Lieder singen würden. Wie das? Eine doch recht ungewöhnliche Anfrage.

Hintergrund ist, dass die drei Damen in Reading bei dem deutschsprachigen Chor Reading Liederkranz Singers Mitglied sind. Wenn bei einem Auftritt einmal Männer fehlen, dann springen die Damen bei den Männerstimmen mit ein, und daher kennen sie die Männerstimmen von einigen traditionellen deutschen Chorsätzen. So kam dann die Idee der Kontaktaufnahme beim Silcher-Chor zustande.

Kurz und gut: wir luden die Drei ein, und sie freuten sich wie die Schneekönige, bei einem Probenabend des Silcher-Chors dabei zu sein. Zum Abschluss sangen wir gemeinsam die Lieder „Das Morgenrot“ und „Schifferlied“. Wie wir inzwischen aus einer „Dankmail“ wissen, haben die Ladies den Aufenthalt im Chor sehr genossen, vor allem, dass wir ihrem Wunsch entsprochen hatten, ein paar Lieder miteinander zu singen, die sie kannten. Wie schrieb mir doch Ruth Baker: „Es war besonders nett dass wir Das Morgenrot und das Schifferlied gesungen haben, da wir die von zu Hause kennen—Das Morgenrot singen wir jedes Jahr als gemeinsames Lied am Schluss-picnic fuer unser drei-taegiges Pennsylvanisches Saengerfest.“

Einiges hat unsere Besucherinnen doch verwundert, so zum Beispiel, dass wir keine Trachten tragen bei unseren Auftritten. Dass man darauf in Deutschland keinen großen Wert mehr legt, war für sie neu. Und: bemerkenswert fanden sie, dass wir auch Rock’n Roll singen können.

Was mich ein wenig verwundert: ich habe die drei auf dem Chor-Foto, das man auf der Webseite https://www.readingliederkranz.com/reading-liederkranz-singers/ findet, nicht entdecken können. Haben sie sich hinter den anderen Sängern versteckt? Waren sie an dem Tag gerade nicht aktiv? Ist das Foto schon älter? Man sieht, ein paar Fragen bleiben immer….

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Herbsttour mit Damen

Am 1. September 2017 morgens in der Frühe fuhren die Silcheraner mit ihren Damen in das schöne Weserbergland. Hameln war das auserkorene Ziel.
Koffer und Getränke wurden eingeladen und bei schönstem Wetter ging die Fahrt los. Links und rechts hatten wir alle gute Ausblicke in die vorüberziehende Landschaft, denn der Bus befuhr Bundesstraßen und erst später die Autobahn.

Einbeck war dann das erste Ziel. eine alte Fachwerkstadt am Beginn des Harzes.
Hier hatten wir Gelegenheit den „PS-Speicher“ zu besichtigen. „Ein Kornspeicher wird zum Ausstellungserlebnis.“ Angefangen mit den ersten Laufrädern, einem Hochrad, Fahrräder mit kleinem Motor, Motorräder alter und neuerer Zeit – aus ganz Deutschland. Auch viele alte Autos und einen wunderbar gepflegten alten Horch haben wir bewundert. Über sechs Etagen Fahrräder, Motorräder und Autos!!!

Im Anschluss an die Besichtigung wurde sehr gut gespeist in dem Restaurant „Genusswerkstatt“ – auf dem Gelände des PS-Speichers. Dort lernten wir, dass Brot auch komplett flach daherkommen und mit allerlei Essbarem überhäuft und überbacken sein kann. Solches Plattbrot nennt sich dann „Flatbread“.

Weiter ging es in die Rattenfängerstadt Hameln. Direkt an der Weserpromenade waren wir wunderbar untergebracht im Hotel Stadt Hameln. Schnell ein wenig frisch gemacht (warm angezogen!!!) und schon fuhren wir auf das Schloss Marienburg in Nordstemmen zum „Best of kleines Fest“. Ein schöner Abend, bei dem wir Comedy und Akrobatisches, das sogar gewürzt mit getanztem Tango, bewundern konnten. Der Innenhof des Schlosses wurde in vielen Farben illuminiert. Auf dem Rückweg wirkte das mondverzierte Schloss geradezu märchenhaft.​

 

Später an der Hotelbar wurde noch viel erzählt, ein Umtrunk genommen – und ich habe mir sagen lassen – es sollen noch einige im „Rattenkeller“!! gewesen sein. Na sowas….

Am nächsten Morgen folgten wir der Dienstmagd Helene auf ihrem Anekdoten-Rundgang durch die Altstadt von Hameln. So erfuhren wir denn auch aus erster Quelle, wie es denn wirklich damals war mit dem Rattenfänger von Hameln! Doch darüber soll an dieser Stelle geschwiegen werden! Soll doch, wer es wissen will, selber nach Hameln reisen! An mindestens zwei Gebäuden findet man den historischen Kern aufgeschrieben. Wer suchet, der findet!

Später fuhr uns der Bus nach Bodenwerder in die hübsche Stadt im Weserbergland.
Wir bummelten durch die Straßen, an den alten Häusern vorbei und all‘ die kleinen Cafés erhielten viel Besuch. In guter Stimmung fuhren wir per Schiff auf der Weser zurück nach Hameln. Ein Abendessen im Restaurant Böhmerwald (eine ehemalige Kornmühle) beendete diesen gelungenen Tag.
Am Sonntag sahen wir bei strahlendem Sonnenschein auf der Hochzeitshausterrasse das Rattenfänger-Freilichtspiel. Sehr unterhaltsam und fröhlich wurde es dargestellt.

Zum guten Schluss besuchten wir den Fürsten zu Schaumburg-Lippe in seinem Schloss (leider haben wir ihn nicht angetroffen!!) und haben uns alle Sehenswürdigkeiten angesehen. Es war sozusagen „ein krönender Abschluss“ dieser schönen Fahrt.

Ulli Hess sei noch einmal an dieser Stelle ein ganz großes „DANKESCHÖN“ gesagt für alle Vorbereitungen, Durchführung und… und… und…

Heidi Busch

wir haben es getan

Schicksale wie dieses gibt es sicherlich einige in unserer Region, was dies so besonders macht ist, dass es mich berührt. Und was mich berührt, will ich teilen. Deshalb bitte ich alle die auch helfen wollen, dieses weiterzutragen und wenn es möglich ist etwas zu spenden. Es gibt viele Gelegenheiten!

Wir haben es getan, was ist mit Ihnen?

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Kampagne „Neue Mitglieder“

Wir suchen immer neue Sänger!  Das Alter spielt dabei keine Rolle!  Schaut ab und an mal rein, hier geht was… MännerStimmen halt!

Jeden Dienstag um 20:00 Uhr in der Aula des Johanneum Lüneburg. Jeder MANN ist willkommen!

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Vielfältige Aktivitäten

Das Jahr 2016 war von vielfältigen Aktivitäten im Chor bestimmt. Eine ganz wesentliche Veränderung war natürlich der Wechsel in der Chorleitung von Winfried Fechner, der mit dem Konzert im Oktober seinen Abschied nahm, zu Anka Fiedler, die mit uns dann schon die Weihnachtsauftritte durchführte.

Ein zentraler Punkt unserer Aktivitäten war besonders im vergangenen Jahr: Was hält das Publikum von dem, was wir präsentieren? Sind unsere Zuhörer und -schauer zufrieden, vielleicht sogar begeistert? Wollen sie wiederkommen und uns erleben oder ist das eher nicht der Fall? Gehen wir doch die wichtigsten Auftritte des abgelaufenen Jahrs unter diesem Aspekt einmal durch:

·         Auftritt in Bad Bevensen zur Eröffnung der neuen Kurhalle, 19. Juni

·         3-Chöre-Konzert in Herdecke/Ruhr, 26. Juni

·         Chorveranstaltung in der PKL, 17. September

·         Jubiläumskonzert in der Freien ev. Gemeinde, 22. Oktober

·         Adventliches Konzert in Scharnebeck, 2. Dezember

·         Weihnachtsveranstaltung in der Pauluskirche, 17. Dezember

Der Auftritt in Bad Bevensen kann in diesem Jahr bezüglich Publikumsinteresse kaum bewertet werden, da infolge der Eröffnungsfeier ein ständiges Kommen und Gehen im Saal herrschte. Das war natürlich beim Konzert in Herdecke völlig anders, wo wir uns wacker geschlagen haben. Natürlich konnten wir stimmlich nicht mit dem Auswahlchor mithalten, der vor uns sang, aber dem Publikum hat das, was wir präsentierten, mindestens ebenso gut gefallen. Wir waren konzentriert und haben uns gut präsentiert, das kam richtig gut an!

Die Chorveranstaltung in der PKL war von daher interessant, dass sie ermöglichte, eine Reihe anderer Chöre zu hören. Für uns zeigte sich wieder einmal, dass es bei solchen Veranstaltungen weniger darauf ankommt, hoch komplexe Chorwerke zu präsentieren, sondern dass man mit zeitgenössischen und vor allem witzigen Liedern das Publikum viel stärker einfängt – was uns gelang.

Höhepunkt der Saison war natürlich unser Chorkonzert zum 65jährigen Bestehen in der Freien ev. Gemeinde. Dazu hatten wir mit dem Frauenchor L’Ohreley und mit dem Rock- und Pop-Chor LoChorMotion zwei Chöre eingeladen, die ein zu unserer Präsentation komplementäres, ergänzendes Programm aufboten. Dieses Konzept kam hervorragend an! Von vielen Besuchern des Konzerts erfuhren wir großes Lob, und auch die beiden mitwirkenden Chöre waren begeistert. Mit diesem Konzert haben wir gewissermaßen die Marschrichtung für die nähere Zukunft abgesteckt: die Mischung macht’s. Wie wir es uns schon seit 3 Jahren vorgenommen haben – wir sollten das Traditionelle nicht vergessen, aber Neueres in größerem Maß hinzu nehmen, und: wir sollten immer einen Scherz, einen Gag einbauen!

Das Adventskonzert in Scharnebeck, bei dem der Silcher-Chor mitwirkte, lief relativ unspektakulär ab; es war sozusagen gefällig und „dem Anlass angemessen“. Für unsere eigene Weihnachtsver­anstaltung gab es wiederum viel Lob aus dem Publikum, das auch immer zahlreicher zu kommen scheint. Das Konzept für diese Veranstaltung stimmt!

Zu den geselligen Veranstaltungen: Eisbein & Co. gab es diesmal in Radbruch bei „Sasse“, und der Grillnachmittag fand wie gewohnt im „Krähensaal“ statt. Beim Grillnachmittag sammelten wir einen schönen Betrag (200 €) als Spende für die Veranstaltung „Essen verbindet“. Die Frühlingsfahrt ließen wir 2016 ausfallen, dafür wurde die Herrentour zur „Herbsttour“ umgestaltet: erstmals mit weiblicher Beteiligung. Wir hatten viel Freude bei dieser Tour, und vielleicht machen wir die Tour ja demnächst immer auf diese Weise?

Weitere Besonderheiten des Jahres waren:

·         Bei der NDR-Plattenkiste konnten wir am 14. April den Silcher-Chor präsentieren; Eckhart Gattermann, Karl Tödter und Franz Peter Schmitz waren vor Ort in Hannover.

·         Eine außerordentliche MV am 10. Mai stellte die Weichen für die zukünftige Ausrichtung des Chors.

·         Die Probenarbeit konnten wir an 3 Samstags-Seminaren vertiefen: am 19. März, 28. Mai und am 15. Oktober.

·         Eine neue Webseite wurde gestaltet, die nun auch per Smartphone aufrufbar ist. Dies wurde durch eine großzügige Spende unseres neuen Mitglieds Thomas Werner ermöglicht.

·         Zum 65jährigen Bestehen des Chors entstand ein Fotoheft mit Bildern aus diesen 65 Jahren sowie eine Anekdotensammlung.

·         Es ist ja schon Tradition, dass Mitglieder des Silcher-Chors den MGV Scharnebeck-Rullstorf bei Auftritten unterstützen. Die lose Partnerschaft, die wir mit dem Scharnebecker Chor in diesem Jahr vereinbart haben, bewog einige Scharnebecker Sänger, uns sozusagen im Gegenzug bei unseren Auftritten zu verstärken (Bevensen, Herdecke, PKL, Jubiläums­konzert).

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Eine gute Zeit für tiefe Töne: Silcher-Chor feiert Jubiläum

Winfried Fechner leitete noch einmal den Silcher-Chor, es war sein letzter Einsatz als Dirgent. Foto: t&w | Autor: Frank Füllgrabe

Lüneburg. Seinen 65. Geburtstag sollte der Mensch mit besonderer Würde feiern, oder es ganz lassen. Immerhin geht es um den offiziellen Eintritt ins Rentenalter, um einen neuen Lebensabschnitt, auch wenn es da heute viele andere Regelungen gibt. Der Lüneburger Silcher-Chor hat sich für die noble Variante entschieden, Gäste eingeladen und ein schönes Ambiente gefunden: Im Gemeindezentrum der Freien evangelischen Gemeinde Lüneburg gratulierten natürlich mit Gesang der Frauenchor L`Ohreley und der Rockpop-Chor LoChorMotion, dazu füllten rund 300 Zuhörer den Saal.

Einige Verblüffung zu Beginn: Richard Wagners „Pilgerchor“ aus dem „Tannhäuser“ sang das Ensemble in der Eingangshalle, also gewissermaßen aus dem Off, ein schöner Effekt. Als „feste Größe“ im Konzertbetrieb und als „musikalischen Botschafter der Stadt Lüneburg“ würdigte Bürgermeister Eduard Kolle das Ensemble, nachdem die rund drei Dutzend Sänger dann doch noch auf die Bühne gestiegen waren. Weiterlesen

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Dieser Jahresrückblick…

soll nicht chronologisch alle Aktivitäten des Chors aufzählen, sondern vielmehr einige besondere Momente im Jahr 2015 herausstellen.

Neben den im Folgenden einzeln aufgeführten Ereignissen hatte der Chor es sich nicht nehmen lassen, bei besonderen Gelegenheiten aufzutreten, wie bei einigen runden Geburtstagen (als besonderes Ereignis sticht hier natürlich der 90. Geburtstag von Egon Köllner hervor), bei Hochzeitsjubiläen – und leider auch bei einem Sterbefall, als wir mit Gerd Müdde einen Sangesbruder verloren, der zwar erst vor relativ kurzer Zeit zu uns gestoßen, uns aber mit seinem Engagement und seiner Musikalität schon ans Herz gewachsen war.

Nun zu einzelnen Ereignissen:

Heinz-Erhardt-Show, 2. Auflage: Von der Aufführung her war dieses Konzert ein voller Erfolg; wir waren wohl sogar besser als bei der Erstausgabe. Ansonsten konnten wir bei dieser Aufführung einige Erkenntnisse gewinnen:
– Der Raum der Musikschule ist für derartige Veranstaltungen bestens geeignet.
– Für eine 2. Aufführung gibt es in der Stadt nur ein begrenztes Publikum, zumindest sofern die 1. Aufführung gut besucht war. Eine Zweitaufführung sollte daher nur im Umland stattfinden, nicht in der Stadt.

Frühlingsfahrt:

Die Fahrt per Zug nach Ratzeburg und per Schiff über den See kam bei den Teilnehmern gut an. Die Stimmung war gut, das Wetter während der Schiffsfahrt prächtig, das Mittagessen im Fährhaus Rothenhusen fand allgemeinen Anklang, und dass wir auf der Rückreise in Ratzeburg noch einen Regenschauer überstehen mussten, tat der guten Stimmung ebenso wenig Abbruch wie der überfüllte Zug auf der Rückfahrt.

Konzert Bad Bevensen:

Man war seitens der Kurverwaltung wohl recht zufrieden mit der Publikums-Resonanz, da ähnliche Veranstaltungen nicht so gut besucht waren. Für uns ist es eine Möglichkeit zu testen, ob Ungewohntes beim Publikum „ankommt“ – und das ohne finanzielles Risiko. Demnächst stünde auch ein besseres Ambiente als der Zeltbau zur Verfügung.

Wandelkonzert im Kloster Lüne:

Das war wieder eine interessante Veranstaltung, die auch uns Sängern Spaß macht, jedoch bisher nur wenig Publikum anlockt. Wir sollten, falls wir etwas Derartiges wieder durchführen, möglicherweise dies auf Basis freiwilliger Spenden und ohne Eintritt tun. Für 2016 ist aus diversen Gründen kein Wandelkonzert geplant.

Herrentour: Ullis Touren sind immer hervorragend geplant! Dieses Mal ging es nach Osnabrück, mit Abstechern nach Bremen und ins Umland. Herausragend waren mit Sicherheit die Kulturnacht in Osnabrück und das Varusschlacht-Museum in Kalkriese.

Konzert Wienebüttel:

Es lief wunderbar! Wir hatten eine richtig gute Publikumsresonanz, allerdings hätte das Publikum reichlicher sein können. Offenbar waren Zeitpunkt und Ort nicht glücklich gewählt, was wir für 2016 berücksichtigen. Insbesondere der Kunstpfeifer Geert Chatrou begeisterte das Publikum mit seiner Kunstfertigkeit.

Weihnachtsauftritte:

Wir sangen nach 2 Jahren Pause wieder mal am Weihnachtsmarkt (unter erschwerten Bedingungen wegen des Lärms im Restaurant). Die Qualität der Übertragung auf den Weihnachtsmarkt scheint sich verbessert zu haben.
Zu unserem Auftritt beim Blindenverband lässt sich nur sagen: Freude zu vermitteln ist einfach schön!
Der Auftritt in Deutsch Evern war eine schöne neue Erfahrung. Es ist verblüffend, wie unterschiedlich eine Aufführung wirkt bei unterschiedlicher Umgebung und anderem Publikum.
Unser Auftritt in der Pauluskirche kam vor allem bei Bürgermeister Kolle gut an, der sich eine Fortsetzung wünscht und im nächsten Jahr dafür sorgen will, dass die Veranstaltung in den kirchlichen Veröffentlichungen angekündigt wird.

Werbemaßnahmen:

Nicht alles, was geplant war, hat sich umsetzen lassen. So blieb das Gespräch mit der LZ ohne Niederschlag in der Zeitung, und das Werbesingen musste abgeblasen werden wegen zu geringer Beteiligung. Allerdings: die Idee mit der Werbeseite in der LZ ließ sich realisieren.
Wir benötigen weitere kreative Ideen – und Leute, die sie mit umsetzen.

Chorleiter: Winfried Fechner hat angekündigt, mit dem Jubiläums-Konzert seinen Abschied als Chorleiter nehmen zu wollen. Das ist sehr zu bedauern, aber wir müssen es akzeptieren.